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Saunalandschaft

Saunalandschaft

Genießen Sie in Ihrem Wellness Kurzurlaub ruhig mal einen Saunabesuch. Sie werden überrascht sein, wie erholt und frisch Sie sich fühlen werden.

Was Wort „Sauna“ bedeutet frei übersetzt „Schwitzbad“ und hat sich über Jahrzehnte zu einer sehr beliebten Art des Wellness entwickelt, was heißt, dass die Sauna bzw. der Gang in die Sauna im Alltag vieler Menschen einen festen Platz eingenommen hat. Von wohliger Wärme umgeben zu sein, mit anderen Menschen gemütlich in der Sauna sitzen und sich unterhalten und das Erlebnis eines Aufgusses in der Sauna miterleben sind nur einige der Gründe, warum sich die Sauna zu einem solch beliebten Ort der Entspannung entwickelt hat. Besonders in den letzten Jahren ist der Gang in die Sauna zu einem wahren Entertainment Programm geworden. Die Aufgüsse haben sich zu wahren Ritualen in der Sauna entwickelt. Neben dem Aufgießen von Flüssigkeit auf die heißen Steine in der Sauna und dem Verteilen der heißen Luft in der Sauna durch einen Saunameister mit Hilfe eines Handtuchs, spielen zusätzliche Sauna Anwendungen wie das Essen von gefrorenen Früchten oder das gegenseitige Einreiben mit Salzen und Ölen eine immer wichtigere Rolle beim Gang in die Sauna.

Das SAUNA ABC

Ab unter die Dusche
Bevor Sie mit Ihrem Saunavergnügen beginnen, sollten Sie vorher unbedingt eine Dusche nehmen. Zum einen aus hygienischen Gründen und zum anderen zum Entfernen des Fettfilms auf der Haut, der die Schweißabgabe verzögert. Trocknen Sie sich anschließend gut ab, denn eine trockene Haut schwitzt leichter.

Ab in die Sauna
Sauna-Unerfahrene und empfindlichere Personen sollten eine der unteren oder mittleren Bänke in der Sauna auswählen. Breiten Sie dann Ihr Handtuch aus, so dass Sie das Holz nicht berühren. Idealerweise nehmen Sie die Liegeposition ein, wenn es der Platz erlaubt, ansonsten ganz entspannt hinsetzen und dabei die Beine am besten mit nach oben auf die gleiche Bank hochziehen, da sich dann der ganze Körper im gleichen Temperaturbereich befindet. Falls es Ihnen während des Saunabesuches insbesondere bei einem Aufguss zu heiß wird, wechseln Sie einfach auf eine der unteren Sitzbänke. Bei Unwohlsein sollten Sie die Sauna verlassen, auch während des Aufgusses. Die durchschnittliche Dauer eines Saunaganges sollte zwischen 8 bis 15 Minuten liegen. Falls Sie sich hingelegt haben, setzen Sie sich in den letzten zwei Minuten vor Verlassen der Sauna gerade auf, um den Kreislauf an die aufrechte Haltung zu gewöhnen. Ihr Blutkreislauf kann sich so der aufrechten Körperhaltung anpassen. Schwindel- oder gar ein Ohnmachtsanfall können durch schnelles Aufstehen hervorgerufen werden. Eine kurze, sitzende Haltung verhindert, dass das Blut zu schnell in den Unterkörper abfließt.

Abkühlen und erfrischen
Um den gewünschten Entspannungseffekt nach dem Saunieren zu bekommen, ist es notwendig, eine kalte Dusche zu nehmen. Kühlen Sie Ihren Körper mit kaltem Wasser aus dem Wasserschlauch. Es ist sehr wichtig, dass sich der Wasserstrahl immer in Richtung Herzen bewegt. Beginnen Sie deshalb bei den Füßen und führen Sie den Wasserstrahl langsam aufwärts zur Leiste. Dann kühlen Sie die Arme von den Händen bis zur Schulter. Beginnen Sie mit dem rechten Bein/Arm außen, dann innen.
Natürlich können Sie sich zum Abkühlen auch unter eine kalte Dusche oder einen Wasserstrahl aus der Schwallbrause stellen. Manche Einrichtungen besitzen so genannte „Erlebnisduschen“ in der der Körper langsamer heruntergekühlt wird. Meist beginnt dieses „Erlebnis“ mit einem leichten Wassernebel und endet mit einem „tropischen Regenfall“. Die Düsen gehen hierbei auch wieder in Richtung Herzen – von den Füßen bis zu den Schultern. Für ganz hart gesottene und Geübte gibt es dann noch das Tauchbecken. Aus hygienischen Gründen sollten Sie vorher eine Dusche nehmen und dann ca. 10 Sekunden im Becken ausharren. Zur weiteren Entspannung der Gefäße können Sie anschließend ein knöchelhohes Fußbad bei ungefähr 40°C  nehmen.

Anzahl der Saunagänge
Die ideale Anzahl von Saunagängen richtet sich zum einen nach der Häufigkeit der Saunabesuche und zum anderen nach dem persönlichen Wohlbefinden. Wer einmal pro Woche in die Sauna geht, sollte zwei-drei Saunagänge absolvieren. Bei zwei Besuchen pro Woche sind zwei Saunagänge auch ausreichend. Gehen Sie täglich in die Sauna, genügt ein Saunagang.

Aromadampfbad
Durch milde Strahlungswärme wird der Körper sanft und schonend erwärmt. Es herrscht eine Temperatur von 42 – 45 °C mit hoher Luftfeuchtigkeit, die durch Dampf erzeugt wird. Der Dampf ist mit bestimmten Duftstoffen angereichert, die je nach Auswahl, schleimlösend, entzündungshemmend, kreislaufanregend, kühlend und erfrischend wirken. Die Anwendung ist vor allem bei Erkrankungen der oberen Atemwege, bei Erkältungen und Kopf- und Gliederschmerzen ratsam. Durch die Wärme und den Dampf in Verbindung mit einem Duftstoff werden sowohl der Kreislauf als auch die Durchblutung angeregt. So werden im Körper stattfindende Entschlackungsprozesse begünstigt und beschleunigt.

Aufguss
Der Aufguss ist für viele der Höhepunkt des Schwitzens. Hierbei wird Wasser auf die heißen Steine geschüttet, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit ansteigt und einen kurzen, starken Hitzereiz bewirkt. Durch die Zugabe von ätherischen Ölen wird die Wirkung auf das Nervensystem zusätzlich erhöht - der Saunaeffekt ist noch intensiver. Der Aufguss hat sich zu einer sehr beliebten Zeremonie entwickelt, da es ein Gemeinschaftserlebnis ist, bei dem gemeinsam „gelitten“ und gelacht wird. Beendet wird dann der Aufguss mit einem Beifall für den Saunameister, der den Aufguss durchführt. Ungeübte sollten die Sauna erst kurz vor dem Beginn des Aufgusses betreten und sich auf eine der unteren Bänke setzen.

Ausruhen
Nach dem Saunagang ist es sehr wichtig sich Zeit für sich zu nehmen und sich hinzulegen. Der Ruheraum sollte nicht zu warm sein, da sonst der Entspannungseffekt verringert wird. Legen Sie die Beine hoch und machen Sie es sich in Ihrem Bademantel oder Handtuch schön gemütlich. Der Wechsel zwischen Schwitzen, Abkühlen und Ausruhen kann zwei- bis dreimal wiederholt werden. Nach dem 2. Saunagang ist eine Massage oder Fußreflexzonenmassage empfehlenswert, da die Muskulatur schon entspannt und gelockert ist.

Badebekleidung
Der Saunabereich ist ein bekleidungsfreier Bereich in dem man sich frei und ungezwungen fühlen soll. Legen Sie daher Ihre Badebekleidung ab und wickeln Sie sich ein Handtuch um. Das Tragen von Badesandalen ist aufgrund von hygienischen Gründen ratsam. Beim Saunagang können Sie die Sandalen einfach vor die Sauna stellen.

Biosauna
Die kreislaufschonende Variante zur finnischen Sauna. Bei 45 bis 60 Grad Celsius lässt sich der Aufenthalt im Saunaraum länger ausdehnen. Ein Schwitzbad, sehr hautfreundlich, gut für Atemwege und Immunsystem stärkend. Oft unterstützen Eukalyptus und Kräuteraromen die entspannende Wirkung. Für den Entschlackungseffekt gilt nach wie vor, nicht während des Saunierens trinken, sonst wird die Flüssigkeit aus dem Darm gezogen und nicht aus dem Gewebe. Die "Kräuter-Sauna" wird oft mit Farblicht kombiniert.

Caldarium
In den römischen Thermen stellte das Caldarium, (Dampfbad)  das eigentliche Herzstück dar, denn schon den Römern war die heilende und beruhigende Wirkung dieser Badeform bekannt. In dieser Kabine herrscht eine Temperatur von ca. 45 c, erzeugt durch milde Strahlungswärme. Außerdem ist das Raumklima geprägt von hoher Luftfeuchtigkeit, die durch Eingabe von Dampf erzeugt wird. Die Wirkung für den Körper ist, entschlackend, aktiviert die Selbstheilungskräfte und stärkt das Immunsystem.

Dampfbad
Das Dampfbad eines Wellnesshotels ist ein geschlossener feucht-warmer Raum mit 100 % Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von 45-50° C, daher verträglicher als die klassische Sauna. Ein Dampfbad entfaltet eine wohltuende Wirkung auf angespannte Nerven und verkrampfte Muskeln. Die Hautporen öffnen sich und werden porentief gereinigt, die Haut bekommt ein rosiges, glattes Aussehen. Richtig angewendet verbessert ein Dampfbad insgesamt die Mobilität der Muskeln und Gelenke und kann Linderung bei leichten rheumatischen Erkrankungen bringen.

Erdsauna
Diese Art der Sauna ist in die Erde bebaut, ein überwachsener Grashügel bildet das Dach. Die Bauweise ist eine alte finnische Art, die rustikale Elemente mit der Erde verbindet und eine Temperatur von 85 – 90 c rundet dieses Saunaerlebnis ab.

Finnische Sauna
90 – 95 Grad heiße, trockene Sauna ( Blockhaussauna) wie im hohen Norden zur körperlichen Entschlackung, um Müdigkeit entgegenzuwirken und ein sehr gutes Herz- Kreislauftraining für die Arterien.

Hamam
Das Hamam, oder auch Türkisches Bad genannt, verkörpert die Vollkommenheit der vor über 800 Jahren von den Osmanischen Herrschern und deren islamischen Religionslehrern entwickelte hoch stehende Badekultur. Im Mittelpunkt des Hamam steht die körperliche und geistige Reinigung. Alltagsgedanken werden abgestreift,  Gelenke und Muskeln werden gelockert und der Geist findet Erholung und Entspannung. Beim Hamam werden die Anwendungen aneinander gereiht, so dass man verschiedene Einrichtungen durchläuft. Im ersten Raum legt sich der Besucher auf das Göbbek, ein beheiztes Podest. Danach folgt der Maslakh, der Ruheraum des Hamam. Im Anschluss geht man in das Sogukluk mit einer Temperatur von 30 – 40° C, in dem man sich einer Bürstenmassage unterzieht. Von hier aus geht es dann in das Halvet, ein Dampfbad von 45° C, in denen die Seifenmassage stattfindet, welche die Haut reinigt.

Infrarot-Wärmekabine
Der Besuch einer Infrarot-Wärmekabine ist eine schonende Art zu Schwitzen. 80% der Lichtenergie werden beim Auftreffen auf die Haut in Wärme umgewandelt. Nur 20% erwärmen die umgebende Luft, so dass eine angenehme Lufttemperatur von ca. 50 bis 60 °C entsteht und ein Schwitzen von innen nach außen eingeleitet wird.

Kinesis
Eine neue Trainingsmethode, die auf einer innovativen Technologie und einem besonderen Raumerlebnis basiert. Dieses Muskeltraining findet in einer eleganten, beruhigenden Atmosphäre statt. Die speziell entwickelte Methode weckt das Bedürfnis nach regelmäßiger Bewegung. Durch eine neue Technologie, die Widerstand in einem dreidimensionalen Raum ermöglicht, kräftigt Kinesis den Körper und strafft die Muskulatur.

Laconium
Ein trockener Schwitzraum. 15 Minuten bei einer Temperatur von 55°C bis 65°C bieten "Entschlackung", ohne den stärker Kreislauf zu belasten. Ätherische Öle unterstützen die Wirkung der Wärme. Ein Aufenthalt im Laconium kann bis zu einer Stunde dauern. Das Laconium ist das wärmste römische Schwitzbad  (Dampfbad) von ca. 55 °C. Man wandelt also vom Tepidarium 39 °C zum Caldarium 45 °C zum Laconium 55 °C und am besten wieder zurück.

Löyly
„Löyly“ ist ein finnisches Wort und beschreibt den durch einen Aufguss in der Sauna entstehenden Wasserdampf. Im deutschsprachigen Raum wird es oft als "heißer Saunawind" umschrieben.

Trinken und essen
Sehr wichtig für Ihre Gesundheit ist vor und nach dem Saunieren eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, da der Körper über das Schwitzen eine große Menge an Flüssigkeit verliert. Trinken Sie reichlich Wasser oder Kräutertee, speziell nach dem Saunieren. Bei 3 Saunagängen sollten Sie 2 Liter zu sich nehmen. Auch sollten Sie nicht hungrig oder mit vollem Magen in die Sauna gehen. Zwischen den einzelnen Saunagängen ist ein frischer Salat ratsam, da er leicht ist und gleichzeitig den Hunger stillt.

Wacheltuch
Das „Wacheltuch“ ist das Handtuch, mit dem der Saunameister während des Aufgusses im Kreis schwingt, um die heiße Luft von oben (der Decke) nach unten zu den Saunagästen zu bewegen.

Zeiten
Nehmen Sie sich für ihren Saunatag genügend Zeit, damit der Entspannungseffekt auch richtig einsetzen kann. Machen Sie keine zu kurzen Pausen zwischen den einzelnen Saunagängen und bevor Sie wieder nach Hause fahren, da ein Nachschwitzen das Erkältungsrisiko erhöht. Ratsam ist eine Ruhe- und Erholungsphase von mindestens einer halben Stunde zwischen den Saunagängen. Die Dauer eines Saunaganges sollte bei 8 bis 15 Minuten liegen, wobei man sich wohlfühlen muss. Ansonsten die Sauna verlassen.

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